2€ Spende in den Startgebühren inklusive

Der Siegener Women’s Run engagiert sich seit der ersten Auflage 2018 für Frauen- und Menschenrechtsprojekte, es wurden bereits über 10.000,-€ gespendet. Wir haben im Kompetenzteam abgesprochen, dass ein Euro der Startgebühren an den Verein UN Women Deutschland zur Unterstützung der Frauen in der Ukraine gespendet wird und ein Euro für die Fortführung des Erinnerungsortes in Siegen für Frauen, die Opfer von Gewalt wurden, geht.

UN Women Deutschland

UN Women Deutschland steht in Solidarität mit allen Frauen in der Ukraine. Sie müssen aus ihren Häusern fliehen und sich von ihren Angehörigen trennen. Diejenigen, die geblieben sind, leisten unter extrem schwierigen Umständen und unter großem Risiko humanitäre Hilfe. UN Women ist an der Seite der Menschenrechtsverteidigerinnen und Aktivistinnen, die sich mit ihren Forderungen nach Frieden Gehör verschaffen. www.unwomen.de

Das Projekt: Erinnerungsort gegen die Gewalt an Frauen

Jeden Tag, in jedem Land, unabhängig von Religion oder Kultur erleiden Frauen und Mädchen Menschenrechtsverletzungen aufgrund ihres Geschlechts.

Das Kompetenz-Team des Siegener Womens Run sieht sich in der Solidarität mit Frauen, die von körperlicher und/oder sexueller Gewalt durch Männer betroffen sind. In den vergangenen 3 Jahren wurden deshalb, neben dem Siegener Verein FRAUEN HELFEN FRAUEN e.V.  auch Projekte im Ausland durch Spenden finanziell unterstützt. Projekte,  die dem Schutz und der Prävention von Frauen gegen Gewalt dienen. Nennen möchten wir hier beispielhaft die Frauenräume im Flüchtlingslager auf Samos oder die Unterstützung beim Bau eines Übernachtungshauses für junge Mädchen und Frauen in Ghana, damit sie eine Schule besuchen können. 

In diesem Jahr wollen wir uns mit der Initiative für einen Gedenkort einbringen

Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist eine der beständigsten Formen der geschlechtsspezifischen Diskriminierung und eine Verletzung der Menschenrechte. In Deutschland sind 33% der Frauen Opfer von körperlicher und /oder sexueller Gewalt. Häusliche Gewalt gegen Frauen und andere Opfer, wie Kinder, Männer und ältere Menschen hat, als Folge der Eindämmungsmaßnahmen im Zusammenhang mit der Covid 19 Pandemie,  um 15 % zugenommen hat.

Im letzten Jahr wurde eine 33 jährige Frau in England nach dem Besuch bei einer Freundin auf dem Nachhauseweg ermordet. Der mutmaßliche Täter ist ein Polizist. Die Medien u.a. auch die Siegener Zeitung berichtete darüber ausführlich. Auch über die Versammlung von Hunderten von Menschen, die trotz rechtlicher Konsequenzen wegen dem Versammlungsverbot, Blumen zum Gedenken an die ermordete Frau ablegten.

Erinnern wir uns. Auch in Siegen wurden Frauen auf dem Nachhauseweg von Männern vergewaltigt und ermordet oder am helllichten Tag in einer belebten Passage, mit unzähligen Messerstichen erstochen. In diesem Jahr, am 25.11.,  jährt sich zum 40. Mal der internationale Tag gegen Gewalt an Frauen. Das Kompetenzteam möchte aus diesem Anlass, gemeinsam mit dem Autonomen Frauenhaus und Künstlerinnen aus Siegen, durch Spenden einen Erinnerungsort in Siegen ermöglichen. Es soll ein Ort geschaffen werden, an dem man der Frauen gedenken und sich erinnern kann, die Opfer von männlicher Gewalt geworden sind.